Reisekunstprojekt der Gruppe 77

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Reise nach Tallinn, 08-04-2009


In den baltischen Ländern ist es üblich, mit dem Bus zu reisen und dies auf eine sehr angenehme Weise. Durch unendliche Weiten des Baltikums, diesmal am Rande der Ostsee entlang, durch Birken- und Kiefernwälder, vorbei an Holzhäusern, Storchennestern und farbenfrohen Dächern erreichen wir Tallinn. Auffallend viele neue Bauten am Rande der Stadt, alt und neu mischt sich und als erste Visitenkarte des Landes führen wir mit dem Taxichauffeur Olev ein interessantes Gespräch. Sofort fragt er uns nach der Musik und verweist stolz auf die zeitgenössischen estischen Komponisten wie Arvo Pärt. [Read more →]

April 9, 2009   Keine Kommentare

26 Stockwerke über Riga – Rückschau auf unsere Reise der letzten 24 Stunden


Fahrt am 6. April 2009 von Vilnius nach Riga. Fahrt durch Moorlandschaften, vorbei an vereinzelten Holzhäusern, Birkenwäldern, Kiefern- und später Fichtenwäldern, kurzer Halt in der Theaterstadt Panevézys, in der der berühmte Regisseur Juozas Miltinis gewirkt hat. Halt an der Grenze zu Lettland wegen Passkontrolle durch litauische Behörden. [Read more →]

April 8, 2009   Keine Kommentare

Vilnius – der Wolf im barocken Labyrinth (Cornelius Hell)


Abflug aus Wien: Stress – wir müssen selbst das Check In vornehmen, zu viele Menschen reisen in die Osterferien.
Der Flug mit der Propellermaschine „Kärnten“ von Tyrolean verläuft ruhig mit schönem Blick auf baltischen Boden, die Landschaft wird sichtbar, Flüsse mäandern, sind zum Teil zugefroren, das Gras noch braun.
Und dann spüren wir diesen baltischen Boden unter unseren Füssen. [Read more →]

April 6, 2009   1 Kommentar

Aus dem Krieg kommen wenige.


Bezugnehmend auf Aurelia Meinharts Arbeit verfasst Michael Lehofer folgenden Text.

Aus dem Krieg kommen wenige. Die einen, die im Krieg geblieben sind, sind gefallen, die anderen sind dazu verdammt, immer daran zu denken, darüber zu sprechen, darüber zu träumen. Manche, die im Krieg geblieben sind und überlebt haben, schweigen darüber. Sie schweigen über sich, im Kriegsgeschehen sind sie sich und den anderen für immer verborgen geblieben.

Viele von denen, die den Krieg überlebt haben, beschreiben den Krieg als die letzte Zeit in ihrem Leben, in der sie noch am Leben waren. Es ist nicht leicht zu leben, und das meiste von einem ist schon tot. [Read more →]

April 3, 2009   1 Kommentar

Apodemik


von Luise Kloos

Die Apodemik als Kunst und Wissenschaft des Reisens entstand seit Beginn der Neuzeit und den großen Entdeckungsreisen.

In jener Epoche, der Renaissance, begann das Denken und Forschen sich aus der kirchlichen Gebundenheit des Mittelalters zu lösen, und es wurden die geistigen Grundlagen für eine neue Weltsicht gelegt. Es entstand das Bedürfnis zu forschen, zu entdecken, zu verstehen und damit auch eine Reiselust. Das Zeitalter der Entdeckungsreisen begann. [Read more →]

April 2, 2009   Keine Kommentare